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Pittoresk sind die
Laubengänge des alten Markts. Früher waren hier Wirte, Schneider,
Gewürzhändler, Schuhmacher, die Bagnone im gesamten Umkreis der
Provinz
Massa-Carrara
berühmt machten. Die über Bagnone thronende Burg wurde in der
zweiten Hälfte des 13. Jhdt.s von den Malaspina erbaut und ging
später in den Besitz der Grafen Noceti über. In der Burgkapelle ruht
der Chronist aus dem 15. Jhdt., Antonio da Faye.
In der Gemeinde
Bagnone sehenswert sind noch Treschietto, mit den mächtigen Ruinen
der hart an einem Abgrund gelegenen Burg, und die nicht weniger
berühmte Burg von Castiglione del Terziere, ehemaliger Sitz der
florentinischen Hauptmannschaft, die von Joris Jacopo Bononi
komplett restauriert wurde. |
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Das Castello del
Terziere - in der Gemeinde von Bagnone
Im Inneren des
Bauwerks läßt sich gut der älteste Kern des Schlosses erkennen, der
auf die übliche Art einer Burgmauer um einen Bergfried herum
angelegt wurde und mindestens einen Seitenturm besaß. Die Spuren der
verbliebenen Mauern und die typischen Konstruktionsmerkmale,
besonders des zylindrischen Pfeilers im Inneren des zentralen
viereckigen Turms lassen auf eine Entstehung vor dem 11. Jahrhundert
schließen. Im Jahr 1351 erhielt Graf Franceschino Malaspina , auch
„Soldat“ genannt, die Lehensherrschaft über Castiglione del Terziere
und ließ die Wiederherstellung des Ostflügels ausführen, die Mauern
erneuern und einen kreisförmigen, noch heute sichtbaren Wachturm
errichten. 1451 kam das Lehen unter florentinische Herrschaft und
Castiglione wurde zum Sitz der florentinischen
Gerichtshauptmannschaft. |
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Seitdem und zum großen Teil auch noch während des 16. Jhdt.s ließen
sowohl die „Signoria“ als auch später das Großherzogtum auf der
alten Festung laufend Baumaßnahmen zu deren Angleichung an die sich
ändernden Bedürfnisse ausführen. Die Burg wurde zum Verwaltungssitz
der florentinischen Gebiete inmitten der Malspinaherrschaft. Loris
Jacopo Bononi verlieh schließlich der Burg ihren alten Glanz aus der
Zeit der Renaissance wieder. Die unter seiner Leitung stehenden
Restaurierungsarbeiten haben viele raffinierte stilistische Details
des Palasts wieder ans Tageslicht gebracht (vielfältige
Marmorarbeiten, Fresken und Wandmalereien), von welchem aus beinahe
300 Jahre lang |